Sicherheitsplanung

CAD-Pläne

Damit alle Veranstaltungsbeteiligten eine gemeinsame Sprache sprechen, werden Darstellungen in Form von Plänen und Visualisierungen benötigt.

Allgemeine Informationen

Welches sind die Anforderungen an einen Plan und wer benötigt diesen? Reicht eine Skizze, oder muss es eine fotorealistische 3-D-Darstellung sein? Die Frage nach dem erforderlichen Plan richtet sich also nach den Nutzergruppen und dem damit verbundenen gewünschten Endergebnis. Während das Catering-Unternehmen Tische, Stühle und Servicebereiche oft nicht massstabgetreu einzeichnet, zählt beim Rigger jeder Zentimeter, ob eine Traverse an die dafür vorgesehene Stelle passt oder nicht. Pläne gibt es in verschiedenen Formaten digital als dwg, dxf, oder analog als pdf, jpg oder gar als Papierversion. Wo es auf Details ankommt, sind digitale Pläne gefragt. Analoge Versionen helfen allenfalls mit Hilfe eines Referenzmasses, können aber eigentlich nur als Skizze oder für einen ersten Eindruck verwendet werden. Technische Planer nutzen vorhandene Pläne von Versammlungsräumen, in denen der Grundriss, elektrische Installationen, Einbauten etc. bereits enthalten sind, um die einzubringende Technik unter „realen“ Bedingungen einzuzeichnen. Wenn beispielsweise übereinanderliegende Objekte wie Scheinwerfer und Traversen dargestellt werden sollen, sind 3-D-Pläne, also perspektivische Ansichten, gefragt. Die Fortführung dessen sind so genannte Renderings, in denen ganze Hallen mit Personen, Dekorationen, Technik etc. sehr realistisch dargestellt werden können. In regulären Versammlungsstätten sind digitale Pläne in der Regel vorhanden; schwieriger wird es bei temporär für Veranstaltungen genutzten Arealen. Eine frühzeitige Nachfrage beim Betreiber, der oftmals beim Architekten nachfragen muss, ist sinnvoll, um an die geeigneten Pläne zu gelangen. Eventplaner zeichnen auf Anfrage nicht nur Technik und Dekoration, sondern auch die Bestuhlung mit ein. Nicht selten wird ein Plan zwischen mehreren Beteiligten (Technik, Dekoration, Sicherheit, Veranstalter usw.) hin- und hergereicht, bis alle wichtigen Punkte von den einzelnen Akteuren eingezeichnet sind.

Zusatzinformation: Medientechnik, Sicherheit

Die am weitesten auf dem Markt verbreiteten Computerprogramme sind Auto „CAD“ und „Vektorworks“. Letzteres hat sich insbesondere in der Veranstaltungstechnik etabliert, da es durch Zusätze wie „Spotlight“ in besonderem Masse den zeichnerischen Erfordernissen der Medientechnik entspricht. Das Zeichnen mittels CAD-Programmen erfordert viel Wissen und Erfahrung. Die Hersteller bieten Kurse an, jedoch nicht zu branchenspezifischen Anwendungen. Die Deutsche Event Akademie – DEAplus bietet jedoch einen sehr praxisnahen dreitägigen Vektorworks-Grundkurs an.

TA 2015

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!